Asphalt-Berlin

Immer mehr grüne Fläche verschwindet, immer mehr wird zugebaut, asphaltiert und zubetoniert. Berlin gilt eigentlich als besonders grün. Doch das Grüne ist in Gefahr.

Nach Ansicht mehrerer Berliner Naturschutzverbände müssen Grün- und Freiflächen besser geschützt werden und zwar per Gesetz. Ansonsten geht sowohl wertvoller Lebensraum für Tiere und Pflanzen verloren als auch die sogenannte grüne Lunge der Stadt, die uns alle vor Smog, Überhitzung und Co. schützt.

Über dieses Problem habe ich einen Beitrag für die Berliner Woche geschrieben. Er kann online nachgelesen werden. Dazu gibt es eine Leserfrage. Bitte hier abstimmen.>>>

Wer mehr über die Forderungen der Naturschutzverbände wissen will, bekommt unter bund-berlin.de Infos.

Bioboom

Bioland MagazinBei mir im Kiez gibt es drei Bio-Supermärkte, einen kleinen Bioladen und eine Vollwertbäckerei. In Berlin boomt alles, was „bio“ ist und noch mehr, wenn es zusätzlich aus der Region kommt. Das ist schön. Es boomt allerdings so stark, dass die Nachfrage aus der Region gar nicht befriedigt werden kann. Das ist nicht so schön. Und es hat zur Folge, dass viele Biowaren importiert werden müssen.

Schuld daran sind unter anderem Agrarkonzerne, die rund um Berlin riesige Äcker bewirtschaften – nicht im Bioanbau versteht sich. Sie haben die finanzielle Potenz, alles freiwerdende Land aufzukaufen, so dass es für kleine Biobauern schwer wird, neue Flächen zu bekommen.

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Sortenkunde: Honig ist nicht gleich Honig

Löwenzahn

Löwenzahn ist bei Bienen beliebt, wenn kein Raps in der Nähe blüht.

Das Honigjahr beginnt meist mit den Blüten von Ahorn und Raps. Das eine eher in der Stadt und das andere auf dem Land. Von den Blüten sammeln die Bienen Nektar und verarbeiten ihn zu Honig. Nach Ahorn und Raps und manchmal auch gleichzeitig geht es weiter mit Obstbaumblüte, Löwenzahn und Robinie. Mit der Lindenblüte ist dann der Höhepunkt erreicht.

Es ist schon ein Wunder, wie die Bienen es schaffen, derart unterschiedlich schmeckenden Honig herzustellen: jeder Sortenhonig schmeckt anders, hat eine eigene Farbe, eine spezifische Konsistenz und duftet unterschiedlich. Sortenhonig ist übrigens trotz des Namens eine Mischung aus dem Nektar von unterschiedlichen Pflanzen. Aber keine Sorge: das machen die Bienen selbst, wenn sie verschiedene Blüten anfliegen. Wenn mehr als 60 Prozent von einer Pflanzenart stammt, darf man den Honig allerdings danach benennen – und dann schmeckt man auch große Unterschiede.

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Honigkunst

HonigkunstHonig ist vielfältig – im Geschmack sowieso. Aber auch in der Medizin, als sogenannte Apitherapie, gibt es zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten. Und in der Kunst.

Honig konserviert – machmal auch Geheimnisse. Geheimnisse von Patienten der forensischen Psychiatrie, die gemeinsam mit der Künstlerin Cony Theis Bilder und ganz besondere Ausstellungsstücke erstellt haben. Die Ausstellungsstücke sind Honiggläser, in denen Geheimnisse in Form von persönlichen Erinnerungsstücken und Briefen eingelegt sind. Was genau darin steht oder mit den einzelnen Gegenständen gemeint ist, bleibt verborgen. Geheimnisse. Spannend.

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Wilde Bienen in Gefahr

Bambusstäbe mit unterschiedlichem Durchmesser bieten Wildbienen Nistmöglichkeiten.

Über 500 verschiedene Wildbienen gab es einst hierzulande. Doch viele von ihnen sind bedroht oder schon ausgestorben. Über 40 Prozent der wilden Verwandten der Honigbiene zählen derzeit zu den bestandsgefährdeten Arten.

Der Grund: Unsere Gärten sind zu aufgeräumt. Sie bieten den Wildbienen zu wenig Nahrung und Nistmöglichkeiten. Doch jeder kann etwas dagegen tun.

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Honig-Limo macht reich

Limonade4American Dream: Eine Elfjährige Texanerin wird Millionärin, weil sie das Limonaden-Rezept ihrer Oma in einer TV-Show vorstellt. Sie gewinnt Investoren und ist heute Chefin einer eigenen Firma. Das Geheimnis ihrer Limonade: Statt Zucker wird Honig als Süßungsmittel verwendet.

Eine nette Geschichte, über die der Fernsehsender ntv berichtet und über die ich dann für das Deutsche Bienen-Jorunal eine Meldung geschrieben habe. Nachzulesen hier.>>>

Leider scheinen derartige Geschäftsmodelle hierzulande nicht zu funktionieren. Bereits im vergangenen Jahr habe ich eine Honig-Limo gemacht, darüber geschrieben und das Rezept im Netz veröffentlicht.

Sie war sehr lecker und das Rezept dafür kam gut bei den Lesern an. Millionen geboten, hat mir allerdings bisher keiner dafür. Wenn das jetzt jemand nachholen möchte, dann kann er oder sie sich gerne bei mir melden. Oder einfach die Limo nachmachen und genießen. Das Rezept gibt es hier.>>>

Lasst es Euch schmecken!

Igel retten

Foto: Maja Langsdorff

Gärten sind immer aufgeräumter, Parks sowieso. Brachflächen verschwinden und die Winter werden immer milder. Das sind keine gute Lebensbedingungen für Igel.

Sie finden immer schlechter in einen erholsamen Winterschlaf und wenn sie erwachen, sind sie geschwächt. Das liegt zum einen daran, dass sie schon im Herbst mit Parasiten belastet sind und zum anderen, dass sie immer weniger wirklich Nahrhaftes zu fressen finden.

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Hund und Honig

Möpse haben ja bekanntlich immer mal wieder Probleme mit der Nase. Jetzt in der Zeit zwischen Regen und Sonnenschein, wenn sich der Frühling noch nicht so ganz zeigen und der Winter noch nicht so ganz verabschieden wollen, haben auch Hunde manchmal Schnupfen. So auch der Mops unserer Nachbarin.

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Mythenreicher Honig

Honigwabe mit BienenHonig ist gesund, süß und lecker, gern gegessen und mythenreich. Kaum ein anderes Lebensmittel wird in so vielen Geschichten erwähnt und über kaum ein anderes Lebensmittel werden so viele Halbwahrheiten erzählt.

 

  • Warum ist Honig gut für uns? Welche Stoffe machen ihn so gesundheitsfördernd?
  • Warum sollten Säuglinge ihn nicht essen und warum wollen Veganer bewusst darauf verzichten?
  • Dürfen Diabetiker Honig essen?
  • Sollte man Honig im Kühlschrank lagern? Und darf man ihn in der Mikrowelle wieder flüssig machen?

Über diese und andere weit verbreitete Fragen habe ich für den Blog unter beekeepers-2b.de einen Beitrag geschrieben.