So, jetzt ma Budder bei die Fischä …

Nachdem ich den letzten Text fast ohne Punkt und Komma und fast auch ohne Luft zu holen einfach runtergerattert habe, möchte ich jetzt mit dem eigentlichen Blog beginnen. Ich möchte mich kurz vorstellen und versuchen zu sagen, was ich hier vorhabe.
Also: Ich bin Jana Tashina Wörrle, 28 Jahre alt, Journalistin (teils angestellt und teils frei(-beruflich)), lebe und arbeite in Berlin, liebe Fotografieren, Eis essen und Gleitschirmfliegen und trage immer so viele Fragen mit mir rum, dass ich diese einfach mal loswerden muss. Außerdem erlebe ich oft so skurrile Dinge, – ob beruflich oder privat – dass ich diese nicht einfach so in der Schublade verschwinden lassen, sondern sie jetzt hier von Zeit zu Zeit preisgeben möchte.

So, das war jetzt kurz und knackig und ich hoffe, dass ich es schaffe, regelmäßig hier ein bisschen was zu berichten. Das Wichtigste aber: Helft mir meine Fragen zu beantworten, damit ich irgendwann weiß, wo es lang geht. – Vor lauter Revolutionsgeist, dass ich gerade diesen Blog begonnen habe, musste ich so eben das ganze restliche Eis aus dem Gefrierfach leer essen. Oder war es Protest gegen die Esst-Obst-Gesundheitsfanatiker und die Bio-Fairtrade-Öko-Freaks? Macht Bio glücklich und sterbe ich früher, wenn ich nicht jeden Tag Frisches zu mir nehme? Das war jetzt schon mal die erste Frage, die ich gerne mal diskutieren würde.
Ok, das auf den Fotos sind alles Lebensmittel aus meinem Vorratsschrank, für die ich (nicht nur aus Zwang und fürs reine Gewissen) Geld ausgegeben habe. Aber rettet man damit die Welt?

3 Gedanken zu „So, jetzt ma Budder bei die Fischä …

  1. Niels

    Dann mach ich hier mal den Anfang – „First Mover“ eben, das wird glaub ich von mir erwartet. 🙂
    Also ich mag´s jetzt schon. Die „echte“ Jana wer hätte das gedacht. Meine Güte, Du bist ja genauso nachdenklich wie ich, das wird ein Spaß hier!
    Früher sterben ohne tägliches Grünzeugs? Ich sag´s mal so: Kennst Du Lemmy von Motörhead? Falls, nicht, dann google ihn schnell. Glaub mir, der weiß nicht mal, wie nen Apfel aussieht, geschweige denn, wie er schmeckt (nicht nach Whiskey, durchgefallen). Der Kerl ist 67 und gibt immer noch Konzerte. Klingt komisch, ist aber so.
    Q.E.D., würde ich sagen.

    Take care,
    Niels 🙂

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  2. Orientierungslos

    Ich glaube schon, dass es am wichtigsten ist, auf sein Bauchgefühl zu hören und dann will der Bauch ja auch des Öfteren mal nen Apfel oder ne Gurke. Trotzdem ist die Welt ja voll von Ernährungstheorien und Vorschlägen, wie man mit Mango fitter, mit Heidelbeeren schöner und mit Erbsen erfolgreicher wird und da fragt man sich schon, ob man mit einen passenden Konzept ein besseres Leben hätte.

    Ganz wichtig finde ich dabei aber auch immer die Diskussion um die Verantwortung, die man ja mit dem, was man kauft, für die Allgemeinheit hat. Will ich wirklich Kaffee trinken, der so hergestellt ist, dass andere davon krank werden oder der so verpackt ist, dass die Umwelt leidet? Was davon darf, muss oder sollte man ernst nehmen und wann werden diese Gedanken zur Belastung?

    Jetzt bin ich schon wieder ganz grüblerisch. Ich glaube, ich geh mal lieber an die frische Luft! Wochenende – juhu!

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  3. Julia

    Ich finde es gut sich Gedanken zu machen und nicht nur egoistisch durch die Welt zu gehen. Finde jeder sollte für sich selbst mit gutem Gewissen handeln. Es ist nur wichtig sich selbst nicht so unter Druck zu setzen das man nicht spontan mal essen gehen kann oder sich mal ne Fertigpizza in den Ofen schmeißt.Bin der Meinung das jeder egal ob beim Tierschutz, Umweltschutz oder Fairtrade seinen Teil betragen kann.
    Wo fängt man an? Bei der Kinderarbeit in der Textilherstellung oder der Massentierhaltung.
    Glaube es ist nicht wichtig sich zu zwingen jeden Tag Obst zu essen sondern für sich einen Weg zu finden der ok ist ohne vor der Realität die Augen zu verschließen.

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