Deponie statt Recycling

BauschuttÜberall wird gebaut: Häuser, Straßen, Brücken. Nicht selten wird vor dem Bauen erst einmal abgerissen. Massen an Bauschutt fällt da an. Massen an Erde wird ausgehoben, Steine werden weggebaggert, Wände fallen zusammen und mit ihnen auch Ziegel, Fliesen und Putz. Viele von diesen Materialien könnten nochmals verwendet werden, doch sie landen auf der Deponie.

Und das könnte noch schlimmer werden, wenn nicht bald neue Gesetze gelten. Der Grund dafür, dass schon jetzt weniger Baumaterialien als möglich recycelt werden, liegt im Zeitdruck, der auf Baustellen herrscht. Die Verantwortung für das Entsorgen haben derzeit die Baufirmen und diese haben meist Stress, wenn sie erst einmal mit dem Bauen angefangen haben. Für Schadstoffprüfungen oder gar Abfalltrennung bleibt da keine Zeit. So landet sehr sehr viel auf den Deponien und diese sind voller denn je.

Etwa 200 Millionen Tonnen an mineralischem Bau- und Abbruchabfällen sind das jährlich. Tendenz steigend. Ich habe über dieses Thema mit dem Geschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes gesprochen und für die Deutsche Handwerks Zeitung einen Online-Beitrag geschrieben. Er erklärt unter anderem, wie man das Problem lösen könnte. Denn grundsätzlich ist das Abfallsystem in Deutschland als Kreislauf angelegt, mit dem Ziel: möglichst viel zu recyceln. Theorie und Praxis – zwei Welten.

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