Pestizide im Garten

Pestizide aus dem BaumarktJedes Jahr landen über 500 Tonnen Pflanzenschutzmittel in privaten Gärten – alleine in Deutschland. Bei Schlagworten wie Pestizide, Herbizide, Unkrautvernichter und Spritzmittel jeder anderen Art denkt man zuerst an die Landwirtschaft – und zugegebenermaßen drehen sich die Diskussionen um die Zulassung neuer Wirkstoffe, um Verbote gefährlicher Mittel oder um Anwendungseinschränkungen der chemischen Hilfsmittel ja auch meist nur um die Bauern. Dabei ist es ein Trugschluss zu glauben, dass die kleinen Hausgärten, dass Kleingärten und Stadtparks frei wären von den oftmals nicht unschädlichen Mitteln.

Viele davon sind in Baumärkten und Gartencentern frei verkäuflich. Viele tragen Hinweise, dass sie angeblich nur genau die Schädlinge vernichten, die man im Garten eventuell nicht haben will. Und viele Hobbygärtner wissen gar nicht, was sie genau versprühen und ob sie es richtig anwenden. Mit den Pestiziden aus dem Baumarkt wird ein großer Schaden angerichtet und der Gesetzgeber sorgt leider nicht dafür, dass stärker über die Risiken aufgeklärt wird – geschweige denn, dass klar ersichtlich ist, wenn ein Mitteln Gefahren mit sich bringt.

Über diese Problematik und darüber, dass man durchaus auch problemlos ohne diese Mittel auskommt, habe ich für den Blog der Initiative stadtbienen.org einen Beitrag geschrieben. Ihr könnt den Text mit dem Titel „Gift aus dem Baumarkt“ hier nachlesen.>>>

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