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Honiggeschichten vom taz-Dach

taz-BienenUnsere Bienen fliegen auch durch Kreuzberg und machen wahrscheinlich immer mal Abstecher nach Mitte. Zwei Bienenvölker stehen seit Mitte des Jahres auf dem Dach der taz. Es war ein Neustart für den Honig von taz-Dach, den es jetzt auch im taz-Shop zu kaufen gibt. Ein Neustart deshalb, weil es dort schon in den vergangenen Jahren Bienen gab. Leider war es letzten Herbst damit vorbei als die Wespen kamen und alles ausgeräubert haben.

Zum Neustart haben wir die Imkerei dort übernommen und konnten im Frühjahr und im Sommer Honig ernten. Der Frühlingshonig schmeckt fruchtig-mild, noch ohne das typische Hauptstadtlindenaroma. Der Sommerhonig ist kräftig aromatisch und schmeckt nach Linde und Götterbaum.

Den Bienen geht es dort oben in luftiger Höhe nun prima. Sie finden sogar auf dem Dach selbst (siehe Foto oben) einige Blüten. Doch das meiste, was sie sammeln, stammt von den Bäumen, die die Straßen in der Berliner Innenstadt säumen: Kastanie, Ahorn, Robinie und vieles mehr.

Mit dem Start unseres Imkergeschehens auf dem taz-Dach ist auch eine kleine Bienen-Kolumne auf blogs.taz.de und in der gedruckten taz (immer wenn es etwas Neues zu berichten gibt auf den Seite „aus der taz“ in der Wochenendausgabe) entstanden. Ich berichte hier regelmäßig darüber, was sich so tut bei den taz-Bienen und beim Honig vom taz-Dach. Die erste kleine Honiggeschichte könnt ihr hier nachlesen.>>>

Die zweite Kolumne ist hier zu finden.>>>

Und auch die dritte ist nun online und hier zum Nachlesen.>>>

Unseren Honig im taz-Shop findet ihr hier.>>>

taz-Bienen

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Sortenkunde: Honig ist nicht gleich Honig

Löwenzahn

Löwenzahn ist bei Bienen beliebt, wenn kein Raps in der Nähe blüht.

Das Honigjahr beginnt meist mit den Blüten von Ahorn und Raps. Das eine eher in der Stadt und das andere auf dem Land. Von den Blüten sammeln die Bienen Nektar und verarbeiten ihn zu Honig. Nach Ahorn und Raps und manchmal auch gleichzeitig geht es weiter mit Obstbaumblüte, Löwenzahn und Robinie. Mit der Lindenblüte ist dann der Höhepunkt erreicht.

Es ist schon ein Wunder, wie die Bienen es schaffen, derart unterschiedlich schmeckenden Honig herzustellen: jeder Sortenhonig schmeckt anders, hat eine eigene Farbe, eine spezifische Konsistenz und duftet unterschiedlich. Sortenhonig ist übrigens trotz des Namens eine Mischung aus dem Nektar von unterschiedlichen Pflanzen. Aber keine Sorge: das machen die Bienen selbst, wenn sie verschiedene Blüten anfliegen. Wenn mehr als 60 Prozent von einer Pflanzenart stammt, darf man den Honig allerdings danach benennen – und dann schmeckt man auch große Unterschiede.

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