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Umweltbildung im Gemüsebeet

Helmut Krüger-Danielson leitet das SUZ Mitte und setzt sich dafür ein, dass die Gartenarbeitsschulen auch künftig in öffentlicher Trägerschaft bleiben.

Gemüse wächst nicht im Supermarkt, Beeren muss man einzeln vom Strauch zupfen und Möhren eigentlich aus der Erde ziehen statt aus der Plastiktüte. Es mag Kinder geben, für die ist das keine Selbstverständlichkeit.   Großstadtkinder. Ohne eigenen Garten oder die Möglichkeit, woanders mal zu erleben, wie Gemüse und Obst wächst.

Um den Berliner Stadtkindern zu zeigen, wie Möhren wachsen, dass es lange dauert, bis ausgesäte Radieschensamen dicke rote Knollen bilden und welche Arbeit dazu nötig ist, gibt es Gartenarbeitsschulen. 14 sind es in Berlin. Dort können schon Kita-Kinder ihr eigenes Feld beackern.

Schon seit 1920 gibt es diese wichtigen „außerschulischen“ Lernorte, doch bis heute ist ihre finanzielle Ausstattung nicht zu 100 Prozent abgesichert. Immerhin: Seit diesem Jahr sind sie im Berliner Schulgesetz verankert. Zudem gab es außerplanmäßige Zuschüsse. Wirkliche Planungssicherheit aber verhindert noch das Berliner Haushaltsrecht.

Für einen Beitrag in der taz habe ich die Gartenarbeitsschule in Reinickendorf besucht, mir angeschaut, was es dort alles zu sehen und zu beackern gibt und mit dem Leiter des Schul- und Umweltzentrums Mitte über das gesprochen, was sich aktuell politisch in Bezug auf die außerschulischen Lernorte so tut. Spannendes Thema.

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