Gesetzloses Berlin: Bienenseuche breitet sich aus

Die Amerikanische Faulbrut ist eine Bienenseuche, die sich schnell ausbreiten und dazu führen kann, dass massenweise Bienen sterben. Damit das nicht geschieht, werden befallene Bienenvölker getötet und der ganze Bienenstand muss so aufgeräumt werden, dass sich die Krankheitserreger nicht weiter ausbreiten können. Da sich die Faulbrut in Berlin in den vergangenen Jahren sehr stark ausgebreitet hat, reagieren Imker und Veterinärbehörden bei diesem Thema derzeit sehr nervös. So kam es kürzlich dazu, dass mehrere Bienenvölker sterben mussten, weil sie in der Nähe eines befallenen Bienenstocks standen. Eine Vorsichtsmaßnahme? Willkür?

Bienen-Garten-Fotoshooting in der Afri 13 – Beobachtungen am Flugloch

Fakt ist, dass die Wissenschaft bereits ausgiebig getestet und erfolgreich belegt hat, dass man Bienenvölker, die Anzeichen der Amerikanischen Faulbrut aufweisen, auch sanieren kann. Man kann sie retten und muss sie nicht töten. Auch die bundesweit geltende Bienenseuchenverordnung sieht deshalb die Option der Sanierung vor. In Berlin handeln die Veterinäre der einzelnen Bezirke dennoch oft nach eigenen Vorgaben. Über dieses Problem habe ich für die taz einen ausführlichen Bericht geschrieben. Berliner Imker fordern nämlich, dass die Hauptstadt endlich eigene und eindeutige Gesetze bekommt, wie mit der Bienenseuche umzugehen ist. Mehr dazu lest ihr hier.>>>


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